Wolfgang Sieber (*1954), Hof-und Stiftsorganist zu St. Leodegar in Luzern

 Organist, Komponist, Improvisator und Pädagoge, im Toggenburg geboren, debütierte nach seinem schweren Unfall (Februar 2019) am Lilu Lichtfestival Luzern im Januar 2020 mit ausverkauften Shows an der Grossen Hoforgel. Er wirkt als dynamischer Grenzgänger und publikumsnaher Charismatiker an seiner Orgel.

 Jüngste Auftragswerke wurden 2019 in Paris uraufgeführt. Seine Kompositionen für Orgel solo und vierhändig, Trompete, Oboe, Horn und ethnische Instrumente der Schweizer Alpen sowie Märchen und liturgische Werke (Chor und Perkussion) bezeugen seine Kreativität, unerschöpflichen Einfallsreichtum und ein sicheres Gespür für kompositorische Formen.

 Neueste Produktionen umfassen klassische, ethnische, traditionell-volkstümliche und Bereiche des Jazz und der Kleinkunst. Siebers Projekte sind mehrheitlich von Partnern unterschiedlichster Herkunft und Stilrichtungen getragen.

 Im Amt als Stifts- und Hoforganist (seit 1992) zu St. Leodegar im Hof, engagiert sich Wolfgang Sieber als Förderer junger Musiker auch pädagogisch (Meisterkurs "Liturgische Orgelimprovisation und Registrierkunst", HSLU Musik, Kantonsschule Wattwil).

 Dank Siebers Initiative konnte im November 2015 in der Hofkirche das Echowerk zur Grossen Hoforgel eingeweiht werden. Die Grosse Hoforgel wurde somit zum stilistisch vielfältigsten Instrument und ist das Unikat für ein Surround-Klangerlebnis. Künstler aus aller Welt präsentieren ihre Musik an der Grossen Hoforgel Luzern auf YouTube und Tonträgern. Für den Verein der Orgelfreunde der Luzerner Hofkirche, welchen er 2004 gründete, initiiert Sieber unter dem Label "Die Orgel und der Wein" Reisen ins Südtirol, Wallis, Burgund, nach Spanien, Wien-Burgenland und Mallorca.

 Er verdankt seine Ausbildung in Klavier, Orgel und Kirchenmusik seinen Eltern, Christa Romer, Johannes Fuchs und Roland Bruggmann in St. Gallen, Hans Vollenweider in Zürich, Jirí Reinberger in Prag, Gaston Litaize und Jean Langlais in Paris und Franz Lehrndorfer in München.

 2009 wurde Wolfgang Sieber mit dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Luzern und 2014 mit dem «Goldenen Violinschlüssel» für besondere Verdienste um die Volksmusik geehrt. Aus Anlass des 50 jährigen Jubiläums als Kirchenmusiker erhielt er den päpstlichen Orden BENE MERENTI. Auf das Jahr 2018 wurde Wolfgang Sieber der Horwer Kulturbatzen zugesprochen. Er lebt mit seiner Familie bei Luzern.


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Januar 2020

Wolfgang Siebers Lebenslauf als pdf zum Download

CV_Wolfgang_Sieber_2020.pdf CV_Wolfgang_Sieber_2020.pdf
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Sonntag, 20. Dezember 2015

Wolfgang Sieber in:

Parlando auf Radio SRF 2
Wolfgang Sieber, der Ent-Grenzer unter den Organisten

Klicken Sie auf das Bild, um die Sendung zu hören.

Hören Sie das Gespräch mit Wolfgang Sieber im Musikmagazin von Radio SRF 2 vom 25.7.2009:

Kaffee mit Wolfgang Sieber

mit dem Orgelwitter aus der CD "sieberpace-I"

Und die Sendung vom 1. November 2009

Brunch mit  Wolfgang Sieber


Empfang durch Papst Franziskus 6. Mai 2018

Am 6. Mai 2018 nahmen Wolfgang Sieber und seine Frau Sylvia mit der Luzerner Delegation an der Vereidigung der päpstlichen Schweizergarde teil. Zu diesem Anlass spielte Wolfgang Sieber im Petersdom.

Am 6. Mai wurde die Delegation von Papst Franziskus empfangen.

Fotos: Franco Mantovani

Artikel der Luzerner Zeitung vom 7. Mai 2018 zum Download

Verleihung des Päpstlichen Ordens "Bene Merenti" an Wolfgang Sieberdurch Bischof Dr. Felix Gmür

An Allerheiligen, 1. November 2017 verlieh Bischof Dr. Felix Gmür unserem Organisten Wolfgang Sieber den päpstlichen Orden "Bene Merenti“ für 50 Jahre im Dienst der Kirchenmusik.

In der Liturgie zu den Feierlichkeiten wurde Siebers Messe „Missa Mai“ mit ihm selbst an der Orgel, Regula Schneider, Klarinette, Christoph Estermann, Perkussion, dem Solisten des Boys Choir Lucerne Xaver Sigrist und dem Stifts-Chor St. Leodegar & La Perla der Hofkirche unter der Leitung von Ludwig Wicki aufgeführt.

Verleihung des Goldenen Violinschlüssels, 18. Oktober 2014

Laudatio von Markus Meier und Dankesrede von Wolfgang Sieber

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Die Schweizer Familie 37/2014 zur Verleihung des Goldenen Violinschlüssels

Verleihung des Luzerner Kunstpreises, 15. November 2009

Die Laudatio von Peter Hagmann

Peter Hagmann Laudatio.pdf Peter Hagmann Laudatio.pdf
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